Raspberry Pi: Image verkleinern

Mir fiel ein tolles Script in die Hand um ein DD Image von seinem Balast zu lösen.

pishrink.sh

Das kleine Programm schnappt sich ein RasPi-Image, reduziert die Partitionsgröße auf das nötige Minimum und baut in das archivierte RasPi-System zudem gleich ein Skript ein, das beim nächsten Booten des Systems auf „echter“ Hardware die Partition auf den maximalen Speicherplatz ausgedehnt. So lässt sich Image eines Raspbian-Systems von mehreren Gigabyte schnell auf ein paar hundert Megabyte verkleinern, ohne dass man viel Aufwand treiben muss. Auch beim Zurückspielen des komprimierten Systems spart man sich Arbeit, da das Dateisystem eben beim Starten des Raspberry Pi automatisch wieder auf die volle Größe ausgedehnt wird.

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How to use

PiShrink komprimiert Raspberry Pi-Images
Nun müsstet ihr PiShrink-Skript mit der Eingabe eines beherzten pishrink.sh aus dem Terminal heraus aufrufen können. Ohne die Angabe eines Images gibt das Skript lediglich seine Syntax aus: Im Endeffekt beschränkt sich das Kommando auf die Angabe einer Image-Datei und optional eines weiteren Dateinamens eines neu zu erstellenden Images, falls PiShrink das Original-Image des Raspberry Pi unangetastet lassen soll. Belässt man es bei einem Dateiname, bearbeitet PiShrink das genannte Image.
Der einzige Schalter -s ist dann wichtig, wenn man das Image eines RasPi-System verkleinern möchte, das nicht auf einem Raspbian basiert — also beispielsweise die Kodi-Distributionen LibreELEC oder OpenELEC. Genauer gesagt muss man sagen, dass der Schalter PiShrink anweist das Ausdehnen des Systems zu unterlassen. Dazu trägt PiShrink eigentlich ein Kommando in die Datei /etc/rc.local ein, die Raspbian beim Booten automatisch ausführt. Diese Datei gibt es jedoch bei LibreELEC (und manch anderer Distributionen) nicht.

Eigene Nutzung

Geschrumpftes RasPi-Image wiederherstellen
Zum Test soll das ursprünglich auf einer 16 GByte großen SD-Karte installierte Raspbian-System auf eine MicroSD mit nur 8 GByte umziehen. Dazu schreibe ich das mit PiShrink verkleinerte Image nun also wieder mit dd zurück, packe die Karte in den Raspberry Pi und starte das geschrumpfte System. Um den Speicherplatz auf die komplette Speicherkarte auszudehnen, startet das System automatisch beim ersten Bootvorgang einmal neu durch. Am Ende landet man dann wieder im gewohnten Raspbian-System, ein

zeigt, dass das System jetzt wieder die komplette Karte verwendet.

Ursprünglicher Artikel

PiShrink verkleinert Raspberry Pi-Images